Maltechnik - Malseminare mit Werner Schneider

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Werner Schneider
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Maltechnik

Ölmalerei Geschichte

Diese Form der Malerei entstand nach und nach im 15. Jahrhundert auch aus dem Bedürfnis heraus, die Grenzen der eher linear betonten Technik der Temperamalerei zu überwinden. Die ältesten bekannten Rezepte finden sich im Straßburger Manuskript.

Die entscheidende Vervollkommnung dieser neuen Technik und wesentliche Impulse zu deren Verbreitung werden vor allem Jan van Eyck zugeschrieben. Antonello da Messina brachte sie nach Italien, wo sie sich zunächst wesentlich langsamer als in Nordeuropa verbreitete. Noch während des 16. Jahrhunderts war es dort üblich, die Technik mit Temperafarben zu kombinieren, aber auch andere Maler wie beispielsweise Rubens verwendeten parallel Temperafarben.


Die Ölmalerei ist die künstlerische Malerei mit Ölfarben auf der Basis des Malmittels Öl – in der Regel Leinöl.

Dass die Ölmalerei als „klassische Königsdisziplin“ der Kunst gilt, liegt vor allem an den guten Eigenschaften des überwiegend verwendeten Malmittels Leinöl (fast immer zusammen mit Terpentin). Um dessen Eigenschaften weiter zu verbessern und um bei der Alterung Rissbildung und Vergilben zu vermeiden, wird das Gemälde nach vollständiger Trocknung und Aushärtung (oft erst nach über einem Jahr) meist mit einem Firnis überzogen – Schlussfirnisse.

Öl Nass in Nass ist eine Maltechnik, bei der in die noch nicht getrocknete Farbe hineingemalt wird. Dafür sind meist Farben besser geeignet, die langsam trocknen (wie etwa Ölfarbe). Nass-in-Nass wurde schon immer gemalt. Der besondere Vorteil ist zum einen, feinste Farbverläufe zu erreichen, und zum anderen die Gefahr von Rissbildung zu vermeiden, die bei Lasurtechnik besteht, wenn sie technisch fehlerhaft angewandt wird.

Nass-in-Nass-Malerei ist häufig in der Malerei zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu beobachten.

Einer breiteren Öffentlichkeit wurde die Nass-in-Nass-Technik durch den amerikanischen Künstler Bob Ross zugänglich.

Primamalerei oder Alla-Prima-Malerei
Abgeleitet von ital., "aufs erste", auch prima vista, ital. "auf den ersten Blick". Sozusagen, die Kunst gleich auf Anhieb die Farbe in einem Arbeitsgang auf die richtige Stelle zu platzieren ohne zu Retuschieren oder Farbe auszuwischen (noch feuchte Farbe wieder zu entfernen). Ihr Gegenstück ist z.B. die Lasurmalerei mit ihrer Untermalung, die ihren Höhepunkte in der italienischen Renaissance und im niederländischen Barock hatte. Der Alla-Prima-Malerei verwandt ist die Nass-in-Nass-Technik. Als ein Meister der Alla-Prima-Malerei gilt Cézanne.

Die Mischtechnik ist eine Maltechnik in der Ölmalerei, die verschiedene Bindemittel innerhalb eines Bildes verwendet. Sie ist als spezifische Errungenschaft der schaffenden Künstler in Europa ein bedeutsames europäisches Kulturerbe.

Glanzzeit war die niederländische Barockmalerei, die Ölfarbe mit Harzen versetzte, um den emailleartigen Tiefenglanz zu erzielen. Von den Niederlanden ausgehend verbreitete sich diese Technik über ganz Europa und war lange Zeit die maßgebliche Maltechnik für Ölgemälde. Sie wurde von der Alla-Prima-Malerei verdrängt und von den Impressionisten abgelehnt, so dass die Kenntnis davon praktisch vergessen wurde.

Otto Dix war z. B. Meister dieser Technik. Er malte in die nasse Ölfarbe mit einer Ei-Tempera-Farbe und erreichte damit seine farbliche Tiefe.

Ein besonderer Kenner und Anwender der Mischtechnik im 20. Jahrhundert war Egon von Vietinghoff, der sie sich in 35 Jahren im Selbststudium neu erarbeitete, die meisten der dazu nötigen Öl-Harz-Farben selbst herstellte und ein umfangreiches Werk hinterließ.






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